Dieses Projekt entwirft ein visionäres Veranstaltungsgebäude für zeitgenössische Musik, das klassische Symmetrie mit futuristischer Leichtigkeit verbindet. Der Bau ist inspiriert von Andrea Palladios Villa Rotonda – einem Meisterwerk der Renaissance, das durch seine zentrale Raumkomposition, vier gleichwertige Fassaden und harmonische Proportionen weltberühmt wurde. Diese Prinzipien werden hier in eine radikal zeitgenössische Form übersetzt: als schwebender Kubus über Berlin.
Der Baukörper – ein geometrisch präziser Würfel – hängt frei zwischen vier monumentalen Säulen, die ihn mittels Seilspannungen tragen. Die Säulen sind nicht nur statische Träger, sondern zugleich als begehbare Eingangsachsen konzipiert. Sie verankern das Gebäude im Stadtraum und schaffen eine klare Orientierung in alle vier Himmelsrichtungen – ganz im Sinne Palladios.
Der Innenraum des Kubus ist als labyrinthartige Struktur angelegt (siehe Grundrisse), die Bewegung, Klang und Licht miteinander verwebt. Die Raumachsen sind nicht linear, sondern verschlungen – ein akustisches Terrain, das zur Erkundung einlädt. Der Kubus wird so zur Bühne, zum Resonanzkörper und zum sozialen Raum zugleich.
Der Standort am Potsdamer Platz – zwischen Geschichte, Kommerz und Transit – verstärkt die Spannung zwischen klassischer Ordnung und urbaner Dynamik. Der schwebende Pavillon wird zum Kontrapunkt im Stadtraum: monumental und leicht, introvertiert und offen, archaisch und futuristisch.

Andrea Palladio Villa Rotonda Inspiration

Leben und leben lassen… Das wünsche ich mir in allen Gassen… Liebe Liebe, Freiheit, Sonne, Toleranz und Tanzen…




